My Bridge Diary

Abenteuer am Spieltisch

Bilder Stadion, Sommerpalast, Schlussfeier Oktober 26, 2008

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Da ich grad so dabei bin, Bilder zu verkleinern, kommen hier noch Eindrücke aus unserem Besuch im Birdsnest Stadium, im Sommerpalast und zwei patriotische Fotos von der Flagge an der Schlussfeier:

 

Xian, die Kaiserstadt Oktober 26, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — minca333 @ 9:43

So, ich habe grade ein ausgezeichnetes Wildmenü genossen und werde jetzt mal die Erlebnisse der letzten Woche aufschreiben.

Früh morgens am 19. Oktober brachte der Shuttlebus Georg, Efe, Jenny, Beda und mich an den Pekinger Flughafen, von wo aus wir in knapp zwei Stunden nach Xian flogen, der historischen Stadt in der Mitte Chinas. Dort erwartete uns Lee, eine junge chinesische Reiseführerin, und ein Fahrer inklusive Kleinbus. Lee sprach recht gut Englisch, nur hatte sie manchmal Mühe, unsere Fragen zu verstehen. Trotzdem genossen wir es sehr, für eine Woche sozusagen eine „Dolmetscherin“ bei uns zu haben, die uns Schilder, Speisekarten und auch sonst ganz vieles übersetzen konnte.

Xian war 600 Jahre Chinas Hauptstadt, weshalb in der Umgebung sehr viele Kaiser- und andere Gräber liegen. Das Gebiet wird auch Schatzkammer genannt, da spektakuläre Funde an der Tagesordnung sind. Die Chinesen glaubten an ein Leben nach dem Tod, weshalb die Gräber der Mächtigen mit einem ungeheurem Vielfalt an Gegenständen ausgestattet wurden. Direkt vom Flughafen fuhren wir das kürzlich eröffnete Museum beim Grabhügel des Kaisers Jing aus der Han Dynastie (ca. 140 bc) Mit neckischen Plastiksäcken über den Schuhen konnte man dort auf Glasscheiben über die Grabgräben spazieren und die Grabbeigaben betrachten: Allerlei Tiere, Kutschen, Lebensmittelgefässe und vor allem hunderte Puppengrosse Krieger ohne Arme (die waren aus Holz und sind lange verrottet). Eindrücklich!

Zwei Stunden lang führte uns Lee durch das Shanxi Historical Museum, das die chinesische Geschichte seit der Steinzeit dokumentiert. Unglaublich, wie weit entwickelt die Kultur in diesem Land schon zu sehr alten Zeiten war. Zum Abendessen brachte Lee uns in ein ausgezeichnetes Restaurant, wo wir hervorragend assen. Zum ersten Mal bestellten wir unter anderem Sizzling Beef, eine Spezialität aus dünnen Rindfleischstreifen, Peperoni und Zwiebeln, die brodelnd auf einer heissen Platte serviert wurde. Das wurde mein absolutes Lieblingsgericht in China, und am letzten Tag im Kochkurs lernte ich es sogar selber kochen. Ein Bild von unserem Abendmahl seht ihr unten.

Bei strömenden Regen fuhren wir am Tag darauf von unserem ansprechenden Hotel zum weltberühmten Grab des Kaisers Qin (210 bc), des Kaisers, der als erster über ganz China herrschte. Er war ganz schön grössenwahnsinnig: Sein Grab erstreckt sich über die Fläche von 56 Quadratkilometer und wurde damals von 700 000 Arbeitern erstellt und ausgestattet. Neben einer grossen Anzahl Pferde und Kutschen wurden im Grab auch über 8000 Terracotta Krieger in Überlebensgrösse (über 1.80 Meter, bis zu 300 Kg schwer) aufgestellt, alle gekleidet in Seide und ausgestattet mit echten Waffen. 1974 entdeckten Bauern zufällig beim Graben eines Brunnens die Überreste eines solchen Kriegers, und seither pilgern Tausende Touristen nach Xian. Einer der Bauern von damals, Mister Yang, sitzt übrigens heute noch jeden Tag (!) im Museumsshop und signiert Bücher.

Die Krieger, einige noch in Scherben, andere in einem aufwendigen Puzzle wieder zusammengesetzt, können in drei grossen Hallen besichtigt werden. Ein aufwendig gemachter Film bringt einem zudem die Entstehung des Grabs und die Verhältnisse in China vor dem Jahre Null näher. Ich war wirklich beeindruckt von diesen uralten Figuren, von denen keine der anderen gleicht.

Zum Glück war das Wetter ein bisschen besser geworden, so dass wir zur geplanten Velotour auf der Stadtmauer von Xian aufbrechen konnten. Die Mauer, fast 20 Meter breit und oben vollständig flach, führt rund um die Altstadt und ist etwa 14 Kilometer lang. Jenny und ich waren bereit, unsere Partnerschaft auf eine weitere Probe zu stellen und mieteten uns ein Tamdem. Das gemeinsame Pedalen klappte ganz hervorragend, und wir genossen es, uns nach dem wochenlangen Sitzen wieder einmal zu bewegen. Zum Znacht liessen wir uns von einem Tipp des Hotelrezeptionisten leiten und wurden wiederum nicht enttäuscht. Diesmal war allerdings die Auswahl des Essens etwas schwieriger, da die Menukarte nur auf chinesisch verfasst war. Immerhin halfen uns die Bilder etwas weiter J. Die drei Männer gönnten sich noch eine sogenannte Thai-Massage, die allerdings wohl eher schmerzhaft war, während Jenny und ich Schlaf tankten – wir mussten nämlich anderntags schon um 5 Uhr morgens los, um unseren Flug zu erwischen…

 

Sweet Home Oktober 26, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — minca333 @ 9:35


Hallo! Es ist sieben Uhr morgens und ich kann nicht mehr schlafen… Das ist mir schon lange nicht mehr passiert! Nach dieser sehr aufregenden Woche voller Eindruecke und vor allem nach der langen Reise war ich gestern so muede, dass ich (zu) früh zu Bett ging, weshalb jetzt der Jetlag zuzuschlagen scheint. Na ja, ich nutze die Zeit, um euch ein wenig zu berichten vom gestrigen Tag. In der naechsten Zeit werde ich dann auch Eindruecke aus Guilin und Xian niederschreiben, und natuerlich kriegt ihr Fotos. Die Einträge könnten ziemlich lang werden, denn ich möchte auch für mich die Erinnerungen festhalten.

Unsere Reise begann am Freitag um 13 Uhr mit der langen Fahrt von Yangshuo zum Flughafen in Guilin. Ueber drei Stunden vor Abflug waren wir bereits beim Checkin, wo leider ein sehr prinzipientreuer Chinese sass, der gar keine Nachsicht fuer unsere schweren Koffer hatte. Kleider fuer fast 4 Wochen, 13 Bridgebulletins und viele Souvenirs ergaben satte 29 Kilo für mein Gepäck. Lola, unsere chinesische Führerin, meinte, ich solle doch einfach einiges ins Handgepäck umpacken, um die Zuzahlung zu vermeiden. Nur blöd, dass der Check-in-Mensch meinen Koffer bereits auf dem Fliessbahn hat davon fahren lassen. Nach langem Hin und Her rückte er schliesslich einen kleinen Zettel raus, mit dem Lola und ich dann durch den halben Flughafen rannten, auf der Suche nach dem Gepäckraum. Schliesslich liess sich ein Securitymann überreden, meinen Koffer wieder rauszurücken, damit ich umpacken konnte. Leider war der Gepäckschalter gleich neben dem Ankunftsgate, so dass rund 200 wartende Chinesen sich um mich scharten und ungeniert zuschauten, wie ich mit rotem Kopf in meinen Sachen wühlte, um alles schwere in den Rucksack umzuschichten…

Mit rund 15 Kg auf dem Rücken spazierte ich dann ganz locker und lächelnd durch die Security, unter den grossen roten Bannern durch, die verkündeten, dass das Handgepäck maximal 5 kg wiegen sollte. Es ging alles gut, und wir waren auch pünktlich am Abfluggate, ganz im Gegensatz zum Flugzeug. Das sei nämlich wegen Traffic conjestion (Orginalanschrift!) noch an seinem Ausgangsort stecken geblieben, weshalb sich unser Abflugzeitpunkt um unbekannte Dauer verschob. Da das einzige Restaurant in der Abflughalle für eine Tasse Tee 60 Yuan berechnete, rund zehnmal den Normalpreis und umgerechnet etwa 10 Franken, blieb uns nichts anderes übrig, als uns am Kiosk mit Keksen und Mentos einzudecken und die Zeit mit Bridgespielen zu vertreiben. Wir hatten zwar zum Glück in Peking zum Umsteigen 6 Stunden Zeit eingerechnet, wurden aber trotzdem langsam etwas nervös. Denn da wir mit zwei verschiedenen Fluggesellschaften flogen, würde unser Air China Flugzeug nach Frankfurt sicher nicht auf uns warten.

Endlich, nach 20 Uhr statt um 17 Uhr 30, starteten wir zum dreistündigen Flug von Guilin nach Peking. Dort mussten wir zuerst mal vom „alten“ Terminal 1 zu der niegelnagelneuen, glitzernden Halle des Terminal 3 kommen, was doch auch relativ lang dauerte, unsere Koffer wieder umpacken und schliesslich einchecken. Da es mittlerweile nach 1 Uhr nachts war, waren fast alle Geschäfte im Flughafen geschlossen und wir suchten verzweifelt eine Möglichkeit, unsere letzten Yuan loszuwerden, die man in der Schweiz nicht zurücktauschen kann.

Flughafenhalle

Flughafenhalle

Voll bis auf den letzten Platz hob das Flugzeug pünktlich ab, und lange 10 Stunden Flug mussten irgendwie durchgebracht werden. Das Filmangebot hatte sich in den vier Wochen nicht verändert, so dass mir nichts anderes übrig blieb als zu schlafen. Ich glaube, so 3, 4 Stunden Schlaf habe ich trotz unbequemen, engen Sitzen (die Chinesen sind alle so klein!) und lauten Motoren hingekriegt. Um 4 Uhr morgens gingen die Lichter an, und ein köstliches Frühstück wurde serviert: Reis und Fisch! Mir wurde allein vom Geruch schlecht. In Frankfurt führte deshalb unser erster Gang zum Bretzelstand, mmmh!

Noch vier Stunden Zugfahrt bis Zürich, dann war die 27-stündige Reise endlich zu Ende. Ich war natürlich sehr glücklich, Micha wiederzusehen, und auch über den grossen Teller Pasta mit Tomatensauce habe ich mich sehr gefreut. Drei Maschinen Wäsche sind bereits gewaschen, 120 Emails gelesen und 5kg Post habe ich auch durchgeschaut. Jetzt geht’s ans Sortieren der 450 Fotos. Zuerst aber freue ich mich auf ein grosses Frühstück mit viiiiiiiel Käse!

Bis später,

Miriam

 

Die Spiele sind vorbei Oktober 18, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — minca333 @ 2:19

Etwas wehmuetig sitze ich grade hier – soeben ist die closing ceremony zu Ende gegangen und die Mind Sports Games sind offiziell vorbei. Ich habe mich so lange darauf gefreut, und es war eine super tolle Zeit, mit vielen neuen Bekanntschaften, gutem und schlechtem Bridge, und noch viel mehr…

Die Feier fand open air auf der Wiese vor dem Kongresshotel statt. Leider hatte irgendeiner die Idee, mitten in den Reden und Ansprachen zur Ehrung der Medaillengewinner das Buffet zu eroeffnen, so dass kein Mensch mehr den Feierlichkeiten zuhoerte. Das Essen war reichlich und auch mit Getraenken wurden wir versorgt. Als ich allerdings um Wasser bat (mein Alkoholbedarf ist momentan sehr klein, mehr weiter unten), meinte sie, ich koenne gern Bier, Sprite oder Cola trinken, oder mich vom Heisswasser-spender fuer Tee bedienen :-) . Momentan spielt noch eine Band, und rundherum herrscht grosse Abschiedsstimmung.

Die vier Sessions Individual am Donnerstag und Freitag nahmen die meisten nicht mehr ganz so ernst wie die vorherigen Turniere. Auch merkte man doch einigen an, dass die Naechte immer kuerzer und die Biere immer zahlreicher wurden. Indi ist sowieso immer ein bisschen Glueckssache, je nachdem, mit wem man welche Boards spielt, kann ganz vieles passieren. Die Teilnehmer spielten in mehreren Gruppe à 52 Personen, wo schlussendlich fast jeder einmal mit jedem spielte. In unserer Gruppe B hatte es auch einige sehr schwache Spieler, so drei Inder, die irgendwie ueber die Consolation Round weitergekommen waren. Als einer von ihnen mir gegenueber sass, entwickelte sich folgende Reizung mit ihm als Teiler: p (1C) 1NT (immer schnell die NT belegen :-) ) (2D) 2S (p) p (3D) 3H (p) 3S (4D) 4S (p) p (5D) 5S (x) Das ging dann vier down, und er meinte „I had 5 5 in the majors“. I know, partner, I know…
Na ja, ich hatte meinen Spass und auch einige gute Resultate. Schlussendlich reichte es fuer den 12. Rang oder so, weit hinter Cedric, der sensationeller dritter wurde. Gratuliere, super! Damit nimmt die Schweiz wenigstens ein WBF-Diplom nach Hause, wenn auch keine Medaille, da die nur in der A-Gruppe verteilt wurden.

Da Jenny und ich ja dank der Quali fuer das A-Paar-Finale seit Anfang sozusagen durchgespielt haben, beschlossen wir, wenigstens den Abend einmal fuer etwas Shopping zu nutzen. Die andern schlossen sich uns an, und gemeinsam nahmen wir ein Taxi zum Silk Market, der aehnlich wie der Pearlmarket aus Hunderten Staenden besteht, die in einem 7-stoeckingen Gebaude untergebracht sind. Zwei Stunden spaeter waren wir sehr erschoepft, aber gluecklich :-) . Einkaufen in China ist echt anstrengend, denn man braucht viel Geduld und Nerven, um die Dinge zu einem anstaendigen Preis zu erstehen. Auch koennen es die chinesischen Verkauferinnen nicht ertragen, wenn man ohne etwas zu kaufen wieder von ihrem Stand weggeht. Dann zerren sie einem am Arm und rufen durchs ganze Stockwerk.
Zusammen mit Beda, den wir zufaellig getroffen hatten, steuerten wir das naechste Restaurant an, den Shoppen macht hungrig. Es war ein Gluecksgriff: Auf elektrischen Platten auf der Mitte das Tisches wurden in grossen Toepfen haufenweise Knoblauch und Fleisch angebraten und mit einer Sauce nach Wunsch vermischt. Nachdem man die besten Fleischstuecke herausgepickt hatte, wurde das ganze mit Bruehe aufgefuellt, und jetzt konnten wir nach Gusto Gemuese und Kartoffeln reinwerfen. Mmmh!

Gestern Abend, das letzte von sehr vielen Boards war gespielt, liessen wir uns vom erfahrenen Efe ins Pekinger Nachtleben mitnehmen. Zum Club Vics sollte es gehen, der gleich gegenueber vom Mix liegt. Efe zeigte also dem Taxifahrer den Ort auf der Karte, dieser nickte und fuhr mit Jenny und mir los, wahrend die Jungs ein anderes Taxi nahmen. Leider stellte sich dann heraus, dass der Fahrer eigentlich gar nicht wusste, wo er uns hinbringen sollte. Chinesische Taxifahrer sprechen kein Wort Englisch und haben keinen Stadtplan im Auto – die Hotels verteilten ihren Gaesten deshalb immer kleine Kaertchen mit „Please take me to the .. Hotel at … Street“ in Chinesisch draufsteht. Item, Jenny vollfuehrte auf dem Ruecksitz wilde Tanzbewegungen, um dem Fahrer klarzumachen, dass wir in eine Disco wollten, doch es fruchtete nichts. Irgendwo stiegen wir dann aus und fragten uns zu Fuss durch bis zum Vics. Zum Glueck steht im Reisefuehrer, dass Peking auch nachts eine sehr sichere Stadt sei :-) !
Die reiche Jugend von Peking und viele Europaeer und Amerikaner tummelten sich in dem durchgestylten Club mit zwei Tanzflaechen. Die Musik war so unglaublich laut, dass mir richtig schlecht wurde. Also zuerst mal einen Cocktail trinken und dann die Ohren mit Taschentuchfetzen verstopfen, das half. Bald trafen auch das deutsche, italienische und spanische Team ein, plus ein sehr grosszuegiger Amerikaner, der gleich mal Vodka und Wasser fuer alle spendierte. Wir tanzten, lachten, tranken und schrien uns an :-) , es war super. Heiter (aber nicht betrunken!) waren wir so gegen drei zurueck im Bett.

Eisern wir wir sind, konnte uns auch ein langer Abend nicht vom Sightseeing abhalten, und so trafen wir puenktlich um halb zehn heute Morgen am Treffpunkt ein. In zwei Taxis gings ab zum kaiserlichen Sommerpalast. Diesmal hatten Jenny und ich einen sehr kompetenten Fahrer erwischt, der sich gekonnt durch den Verkehr schlaengelte. Muede und verfroren warteten wir dann am Eingang des Parks im Nebel eine halbe Stunde auf Efe, Georg und Beda, die irgendwie im Stau stecken geblieben waren.
Der Sommerpalast ist eigentlich eine riesige Parkanlage rund um einen grossen kuenstlichen See, mit Tempeln, Hausern, Booten und Pagoden. Fast vier Stunden lang schlenderten wir durch den wirklich wunderschoenen Park, der sich schliesslich auch in schoenstem Sonnenlicht praesentierte. Das fruehe Aufstehen hatte sich definitiv gelohnt!

Eine knappe Stunde blieb uns vor der Eroeffnungsfeier, um die Koffer zu packen. Ich bin sehr froh, dass ich mich in der Schweiz fuer den groessten Koffer entschieden habe, denn mittlerweile ist er wirklich platschvoll mit all meinen Errungenschaften. Morgen frueh um 7 nehmen wir den Shuttlebus an den Flughafen und fliegen nach Xian zur Terracotta-Armee. Wir werden naechste Woche ein sehr gedraengtes Programm haben, so dass ich nicht weiss, ob ich einmal Zeit fuer ein Internetcafé habe. Vielleicht bin ich also erst wieder am Samstag Nachmittag online, zu Hause in der Schweiz. Dann wird dieses grossartige China-Abenteuer definitiv vorbei sein…

 

kein Paar mehr Oktober 15, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — minca333 @ 4:40

Hei! Der Titel bezieht sich nicht etwa auf mein Privatleben :-) , sondern natuerlich aufs Bridge: 14 Tage Peking liegen hinter uns, und Jenny und ich haben uns (15×16 + 10×24) 480 Boards und rund 70 Stunden gegenueber gesessen. Es gab zwar ein paar Missverstaendnisse und auch mal hochgezogene Augenbrauen, aber wir waren immer ganz nett zueinander :-) . Danke hier schon mal an Jenny, du warst eine super Partnerin! Und Bridge ist wirklich ein tolles Spiel, denn ich freue mich nach wie vor jedesmal aufs Spielen. Ab morgen bin ich am Tisch ganz auf mich selbst gestellt, denn es warten noch 4 Sitzungen Individualturnier auf uns. Das bedeutet, dass man alle zwei Runden mit einem neuen Partner gegen neue Gegner spielt. Koennte ganz schoen abenteuerlich werden!

Gestern Morgen ist Jenny aufgewacht und hat gemeint „ich habe Kopfschmerzen – heute spielen wir 70%!“ Gesagt, getan, es lief uns wirklich unglaublich gut und wir beendeten das Halbfinale in der B-Gruppe doch tatsaechlich auf dem 2. von 76 Raengen! Wir freuten uns riesig, auch wenn das bedeutete, dass aus dem freien Tag nichts werden wuerde. Denn die ersten 6 der B-Gruppe durften ins A-Finale einsteigen und dort mit den 96 besten Paaren aus 400 um den World Champion Titel in pairs kaempfen. Jetzt stiegen auch die jeweils 16 Paare aus den U21, U26 und U28 Finalspielen wieder ins Turnier ein. Leider lief es den Schweizer Jungs weniger gut, und sie mussten sich mit der Consolation Round begnuegen.
So habe ich die letzten anderthalb Tage das staerkste Paarturnier meines Bridgelebens bestritten. Die Konkurrenz war wirklich sehr stark, jeder Fehler wurde sofort ausgenutzt, die Gegner spielten die Haende extrem gut ab und vergaben auch im Gegenspiel keinen Stich. So kommt man ganz schnell zu schlechten Scores, aber einen guten Score zu schreiben, ist echt schwierig. Dazu kam, dass ich langsam muede werde und mich ab und zu zu wenig konzentrierte. Tja, entsprechend beendeten wir das Paarturnier auf dem viertletzten Rang: etwas mehr waere wohl dringelegen, aber ich denke, dass wir schon mit der Qualifikation fuers Finale ganz zufrieden sein koennen. Zurueck in der Schweiz, mit anstaendiger Internetverbindung, werde ich euch gern ein paar (Katastrophen- und andere) Haende praesentieren, hier nur ein kleines Beispiel: Du haelst in alle rot Kjxxxxxx,-, Dxx, Jx und Partnerin eroeffnet in erster Position 3Herz. Was tun nach pass vom Gegner?

Nach dem letzten Board gestern Abend fand im Vugraph-Theatre die sogenannte Pricegiving Ceremony fuer die Siegerteams der Junioren-Teamwettkaempfe statt. Ganz feierlich wurden Fahnen gehisst und Nationalhymnenn angestimmt – das muss ein unglaublich toller Moment gewesen sein fuer die jungen Spieler. Gewonnen hat das U21 Frankreich, das U26 Daenemark und das U28 Norwegen. Die Norweger haben mich schwer beeindruckt, die haben naemlich die Qualifikation fuers Achtelfinale ganz knapp 1VP vor den Amerikanern geschafft, und dann Polen im Final nach einer immensen Aufholjagd um 2 Imps geschlagen. Und dass alles zu viert, ohne drittes Ersatzpaar!

Zusammen mit Pierre Collaros machte sich mein gesamtes Team dann auf zum grossen Entenschmaus in einem nahegelegenen Restaurant, das uns Bedas Chinesisch-Lehrerin empfohlen hat. Die Enten wurden knusprig gebraten an den Tisch gebracht, filetiert, und dann zusammen mit Gurkenstreifen, irgendwelchen Sprossen, Knoblauch und Sauce in einen duennen Teigfladen gewickelt. Mmmmh, koestlich!

Ich kann es kaum glauben, dass uns nur noch ein paar Tage in der Stadt bleiben, bevor Efe, Georg, Jenny und ich nach Xian fliegen, um mehr von China zu entdecken. Wie es aussieht, wird jetzt auch Beda auf unserser Tour dabei sein, die uns auch in den Sueden nach Guilin fuehren wird. Ich werde mich aber wenn moeglich vorher noch mal melden und berichten, wie der Einzelkampf so ausgegangen ist. Sorry an meine lieben Schwestern und alle andern Nicht-Kartenspieler fuer das viele Bridgevocabulaire – ich veranstalte gern mal einen Intensiv-Einfuehrungskurs fuer euch! Bis bald, ich schicke euch viele Gruesse,
Miriam

 

Letzte Chance Oktober 13, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — minca333 @ 2:58

Guten Abend meine Lieben! Vier weitere Sitzungen Paarturnier liegen hinter mir und ich bin ganz schoen geschafft. Gestern haben wir nicht viel besser gespielt als am Samstag, und erst in der vierten Sitzung ueber 50% geholt. Entsprechend gehoerten wir nicht zu den 60 Paaren, die sich aus unseren Gruppe fuers Semifinal A qualifizierten, sondern mussten heute morgen zum Spiel in der Gruppe B antreten. Aus dieser Gruppe qualifizieren sich nur die besten 6 Paare fuers Finale, waerend es aus der A-Gruppe 50 oder so sind.
Wir hatten also unsere Strategie voll auf ein gutes Resultat in der B Gruppe ausgerichtet. Es lief denn heute auch nicht so schlecht, auch wenn wir beide noch besser spielen koennten. Momentan sind wir auf dem 11. Rang, wir brauchen also noch so ein halbes Prozent fuer Rang 6. Morgen werden wir nochmals voll attackieren!
Um ein bisschen die Koepfe auszulueften, beschlossen Jenny und ich gestern Abend, nach dem Match um 19 Uhr in den Beihai-Park zu fahren. Georg war am Abend zuvor dort gewesen und hatte geschwaermt vom schoen beleuchteten See und den romantischen Pagoden. Unsere fuenf suedafrikanischen Freunde gesellten sich zu uns, und nachdem der Mensch an der Hotelrezeption einen Lachanfall gekriegt hatte, als wir ihm erklaerten, wir wollten den Bus in die Stadt nehmen, entschieden wir uns fuer ein Taxi. Der Park muss wirklich sehr schoen sein, doch leider sahen wir nichts. Es war naemlich alles stockdunkel, und saemtliche Gebaeude und Restaurants schon geschlossen. Tja, Sonntag Abend ist vielleicht nicht ideal fuer naechtliche Aktivitaeten :-) . Item, wir stiegen in den naechstbesten Bus und stiegen an einer bevoelkerten Haltestelle aus. Schliesslich entdeckten wir eine Kneipe, die englische Menukarten hatte. Der Kellner war furchtbar aufgeregt, ich glaube, es ist schon eine Weile her, dass 7 grosse weisse Menschen in seinem Restaurant gegessen haben… Wir bestellten quer durch die Karte (hier ist es ueblich, dass man zusammen bestellt und auch von allem zusammen isst), genossen dazu ein feines chinesisches Bier und hatten wirklich viel Spass. So wenig (210 Yuan, ca 35 Franken fuer alle) habe ich schon lange nicht mehr fuer ein so gutes Essen bezahlt!
Ganz zufaellig schlenderten wir danach mitten in ein chinesisches Ausgangsviertel: Hellerleuchtete Bars, Discos und Restaurants am Seeufer, in dem sich die Lichter spiegelten – schoen! Es war ein sehr lustiger Abend, und ich freue mich schon aufs Teamessen morgen, wir gehen naemlich alle zusammen Pekingente essen!
Ich habe wieder Fotos fuer euch, kann sie aber irgendwie hier nicht selbst hochladen. Klickt doch mal auf http://www.pixum.de/viewalbum/id/3136943. Ihr seht die Aussicht aus unserem Zimmer, einen Einblick in den Spielsaal und in den Speisesaal, Highlights aus der verbotenen Stadt und zwei Schnappschuesse von gestern Abend. Viel Spass!
Miriam

 

11. Oktober – ich will wieder Team spielen! Oktober 11, 2008

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Das Teamturnier ist zu Ende und es hat sehr sehr viel Spass gemacht! Ich bin richtig traurig, dass es vorbei ist… Ein grosses Danke auch an das gesamte Team, ihr habt echt gut gespielt und ich wuenschte, wir koennten naechstes Jahr wieder antreten!
Mit unserem finalen 30. Rang von 74 sind wir eigentlich sehr zufrieden, wenn auch im letzten Match gegen die Tuerkei mehr drin gelegen waere. In der allerletzten Hand (die mich noch lange verfolgen wird :-) ) hatte ich ein kleines Ausspielproblem. Der Gegner reizte 1S 2C 2H 3H 4D 4H 4NT 5H 6S. 2C ist gameforcing mit oder ohne Treff, der Rest ist mehr oder weniger natuerlich, 4D wurde alertiert, 4NT ist Asfrage. Ich war am Ausspiel mit Qx, Kxx, Axxx, Txxx. Haettet ihr das richtige Ausspiel gefunden?

Jenny und ich hatten bei den netten Jungs aus Suedafrika noch ein Bier gut, denn der eine von ihnen zog doch tatsaechlich mitten im Match ein Handy aus der Tasche. Das haette sein Team nicht nur einige Siegpunkte, sondern auch eine Geldstrafe gekostet, wenn wir es gemeldet haetten. Gestern verbrachten wir deshalb einen sehr lustigen Abend bei Wein und Bier in der Wohnung der Suedafrikaner, wo wir auch noch ein neues Wuerfelspiel lernten.

Heute morgen erwachten wir ziemlich zerschlagen (es waren nur 2 Bier, ehrlich!), denn die muehsame Erkaeltung, die mittlerweile das ganze Team heimgesucht hat, wollte einfach nicht weggehen. Hustend und schnufelnd setzten wir uns an den Tisch A6, schon mit einem irgendwie unguten Gefuehl. Die erste Sitzung des Paarturniers zog sich ewig dahin, da es Probleme mit den Bridgemates gab und die Resultate nicht eingegeben werden konnten. Ich spielte ungefaehr wie eine Gurke, und zum allerersten Mal in diesem Turnier gab es Missverstaendnisse zwischen Jenny und mir. Habt ihr mit eurem Partner abgemacht, was (2D) 2S (p) 4D bedeutet, wenn 2D ein schwache 2H Oeffnung ist und 2S natuerlich? Oh, und ein desastroeses Ausspiel habe ich auch noch gefunden, und zwar ging es 2D (p) 2H (p) p (3H) p (3NT) ap. 2D ist multi, 2H p/c und 3H Frage nach Stopper. Was spielst du aus von Dxx, ADxxxx, x, Dxx?

Zum guten Glueck bestanden die technischen Probleme weiterhin, und wir wissen bis jetzt nicht, ob wir es heute ueber 40% geschafft haben. In beiden Sitzungen (2 mal 24 Haende) lief es nur schlecht, und ich traf staendig falsche Entscheidungen oder dachte einfach zu wenig nach. Ich bin nur froh, dass ich diesmal keinem Team gegenueber verantwortlich war, sondern nur gegenueber Jenny :-) . Und bei ihr habe ich mich natuerlich schon eingehend entschuldigt.
Schauen wir mal, wie es morgen weitergeht, schlimmer kann es kaum werden. Heute Abend gehe ich jedenfalls ganz brav frueh zu Bett, mit unserem Systemscript unter dem Kopfkissen. Einen schoenen Sonntag wuensche ich euch!
Miriam

 

10. Oktober: Team geschafft! Oktober 11, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — minca333 @ 2:54

Mixed raise

Das folgende habe ich gestern in der Pause geschrieben, nur scheint das Hochladen nicht so ganz funktioniert zu haben.

Hei, ich bins wieder. Noch ein Match! Unglaublich, wie schnell jetzt das Teamturnier vorbei gegangen ist! Aber fuer alle die, die glauben, unsere Bridgekarriere im fernen Osten sei schon vorbei: das ist gar nicht der Fall. Morgen beginnt das Junioren-Paarturnier, wo wir nicht mehr als 4er (6er) Team spielen, sondern jeweils zu zweit gegen alle andern. Also nichts von Erholen :-) .

Jenny und ich haben unseren Bridge-freien Tag gestern so richtig ausgenutzt. Um 9 Uhr stiegen wir in den Bus (Busfahren ist ein ziemliches Abenteuer hier, denn es gibt ungefaehr 1000 Buslinien, und die Haltestellen sind meist nur auf Chinesisch angeschrieben), und dann in die Metro zum Stadtzentrum. In der verbotenen Stadt, die diesmal etwas weniger uebervoelkert war als letzte Woche, statteten wir uns mit Audioguides aus, die dann auch tatsaechlich teilweise funktionierten :-) . Drei Stunden lang schlenderten wir durch die Gassen und ueber die Plaetze dieser riesigen Palastanlage, in der frueher der Kaiser wohnte. Leider hingt Dunst oder Smog ueber die ganze Stadt, wo doch am Tag vorher und auch heute wieder strahlend blauer Himmel ueber Peking prangte. Trotzdem beeindruckten uns die Hallen, Tempel und Wohnhaeuser sehr. Auch lachen mussten wir einigemale, wenn sich urploetzlich ein Chinese zwischen uns stellte, Hello Hello sagte und sich dann mit den beiden exotischen Blondinen fotografieren liess.

Nach einem kurzen Abstecher auf einen kleinen Huegel, der einen umwerfenden Ausblick auf fast die ganze Stadt bot, marschierten wir einige Kilometer (so kam es uns jedenfalls vor) zur naechsten Ubahnstation. Dort liessen wir unseren mueden Captain und Efe zurueck (ja ja, so geht’s, wenn man jeden Abend auf Piste ist :-) . Schnell waren wir beim Temple of heaven, der mitten in einem sehr organisierten, ziemlich langweiligen Park liegt. Am meisten gefielen uns dort die vielen Einheimischen, die abseits der Touristenmassen sangen (mit sehr lauten Lautsprechern!), tanzten, assen und vor allem Karten spielten. Das Tempelgebauede ist in einem wunderschoenen Blau gehalten, verziert mit Rot und Gold.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Sophie’s Bakery stuerzen wir uns dann ins Shopping-Abenteuer. Im sogenannten Pealmarket gibt es naemlich nicht nur Perlen, sondern alle moeglichen gefaelschen Markensachen. Jeder Stock des riesigen Gebauedes besteht aus lauter kleinen Shops, die ungefaehr das selbe verkaufen: Zuunterst Uhren, dann Elektronik, im zweiten Stock Schuhe und Taschen, im dritten Kleider und ganz oben dann der (Perlen-)Schmuck. Und staendig wird man angesprochen („Lady Lady“) und angefasst. Nach zwei Stunden war unser Portemonnaie um einies leichter, aber wir haben echt schoene Sachen gekauft. Micha waere glaubs echt stolz auf mich, denn ich war beim Feilschen wirklich hartnaeckig!
Die Rueckfahrt mit der Ubahn verlief problemlos, nur konnten wir leider in der Dunkelheit die Bushaltestellen nicht mehr auseinanderhalten. Mit dem Resultat, dass wir zuerst mal 10 Minuten in die falsche Richtung fuhren, an einem verlassenen Ort umsteigen mussten, und schliesslich erst um 21 Uhr wieder beim Olympiagelaende ankamen. Wir hatten solchen Heisshunger, dass wir ins erstbeste Domino’s reinliefen und eine grosse Pizza Hawai bestellten… Ein toller Tag!

Heute Morgen waren wir gegen die Japaner ganz wach und konnten uns 19 VP abholen – jetzt waren wir ploetzlich vierzehnte, nur 6 Raenge vom Viertelfinale entfernt! Leider hielt die Euphorie nicht so ganz an, und in einem anstrengenden Match gegen Indonesien gab es nur ein 5:25. Und nun sind Jerome und Cedi noch am Spiel gegen die Tuerkei…

 

Ein vier Händen Räzel Oktober 9, 2008

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P-QJT98
Dlr: S C-KQT52 Lizit:
Vul: None K-T64
T- p p 1p p
P-643 P-AK752 1SA p 2c p
C-A7 C-86 4c pass
K-QJ7 K-983
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P-
C-J943
K-AK52
T-Q9653

Hallo Zamme, hier ist eine coole Hand, die von der 13. Sizung (gegen South Africa) kommt. Unsere Partnerinnen (Miriam und Jennifer) spielten 4c und unsere direkte Gegner nur 3. Die Mädchen haben brilliant 5 errfüllt und unsere Gegner 4, das hiess auch, dass es ein gutes Board für uns war. Die Händen von Est-West standen damals nicht genau gleich wie auf das Diaramm: die Pic 2 war in West Hand und die Treff 4 in Est Hand (ich habe einfach die zwei Karten interwertiert, nachdem ich die Hände gut analysiert hatte). Jetzt kommt meine Frage: Wie kann man 6c gewinnen mit einer Ausspiel Klein Coeur zum As und Coeur weiter. Das muss gesehen werden wie ein 4 Spiel Räzel, und muss gelöst werden eher wie ein Su-Do-Ku als wie ein Bridge problem. 6c zu reizen kommt selbstvertändlich nicht in Frage (Vier an zu sagen ist schon sehr gut, es sind nur 18 Punkte in der Linie)!

Viel spass!!

Cédi

 

Ein guter Tag! Oktober 8, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — minca333 @ 10:38

Hei!
Nur ganz kurz, ich warte hier gerade auf unsere Teammates, die den Match gegen Guadeloupe zu Ende spielen. Heute war ein richtig guter Tag fuer Jenny und mich (und fuer das ganze Team)! Das war auch noetig nach dem gestrigen letzten Match, bei dem irgenwie alles schief ging. So eben die Hand, wo Jenny 1C eroeffnete und es ging 1C 1H 2C. Ich hielt KJTx, Kdxx, xx, xxx in rot und wusste nicht, ob ich noch einen Move machen sollte oder nicht. Na ja, es endete dann in 3NT -5…
Morgen werde wir mal unseren freien Tag geniessen und uns Peking ansehen. Zuerst gehts aber jetzt zum Essen mit dem Open Team, mal schauen, was die fuer Abenteuer zu erzaehlen haben :-) .

Vielen Dank fuer all eure Kommentare und Emails – wir freuen uns sehr, dass in der Schweiz jemand mitfiebert und uns die Daumen drueckt! Jetzt werden wir am Freitag nochmal Vollgas geben und versuchen, unseren Platz mindestens zu verteidigen. Von den gestrigen und heutigen Matches ein ander mal mehr, jetzt geht’s in den Ausgang!

Alles Liebe,
Miriam